Sucht - Themen

Rückfall-Prophylaxe
Emotional schwierige Tage
Burnout und Sucht
Typische Muster verändern
Co-Abhängigkeit
Zufriedene Abstinenz
Mein Lebensweg - mein Heilungsweg

Adressaten:     Sucht-Selbsthilfegruppen, Mitarbeitende in Firmen und Ehrenamt 

Dauer:                 Ein Wochenende (Freitag abend bis Sonntag nachmittag), sehr kompakt;
                                 auch als zwei volle Tage denkbar, teils auf einen Tag kürzbar


Sinnvolle Ergänzungen: 


Selbsthilfegruppen verfügen über einen sogenannten Synergie-Effekt: 1 + 1 = 3.
 Mehr über ihre besonderen Kräfte erzählt die Märcheninterpretation "
Die Bremer Stadtmusikanten-SHG (Selbsthilfegruppe)".

Gesetzliche Krankenkassen in Deutschland fördern präventive Maßnahmen wie die Arbeit von Selbsthilfegruppe auch finanziell. Es lohnt sich, darüber Informationen einzuholen. 

 

Das Seminar-Angebot zur Unterstützung der Abstinenz und zur Aufarbeitung von suchtbedingten Konflikten und Verlusten basiert auf einer langen beruflichen Erfahrung, beginnend mit meiner ersten Kliniktätigkeit als Psychologin in den 90er Jahren. Es waren vor allem zunächst die Alkohol- und die Medikamentenabhängigkeit, die mir Rätsel zu lösen aufgaben, später nichtstoffgebundene Süchte, die so sehr im Alltag untertauchen können, dass sie kaum als Sucht erkannt werden (Arbeiten, Essen, Kaufen, Spielen, Wetten, Fernsehen, Sport uvm.). Ich fand überall ihre Spuren, auch in verbreiteten komorbiden Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen, Arbeitsstörungen, Beziehungsstörungen, Traumafolgestörungen oder in der Burnout-Welle. Und natürlich ist immer der eigene Körper der Austragungsort per se.


Die verschiedenen Erkrankungen aus diesem Formenkreis sind bei all ihren Gemeinsamkeiten doch unterschiedlich und höchst komplex, daher anspruchsvoll sowohl in der Selbsthilfe wie der professionellen Therapie. Es ist ein weiter Blick nötig, um ätiologische Einflußfaktoren, Persönlichkeit und Lebensgeschichte, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Familie, Partnerschaft und Arbeitsplatz mit einzubeziehen und den Heilungsweg letztlich auch als spirituell-philosophische Suche nach einem eigenen ‚Ich‘ und einem tragenden Sinn im Leben zu begreifen. Nur durch eine ganzheitliche Herangehensweise ('bio-psycho-soziale Modelle‘) ist ein langfristiger Ausstieg aus der Sackgasse einer Suchterkrankung möglich. Bei meinen besten Lehrern, von Sucht betroffenen Menschen, haben mich vor allem ihre Beharrlichkeit, ihr Mut bei der Suche nach Klärung und ihre Verantwortungsübernahme beeindruckt. „Der Mensch, der den Weg aus der Sucht herausgeschafft hat, ist der beste Freund, den du dir wünschen kannst“. 


 Die hier vorgestellten Seminare sind bereichernd als Ergänzung zu regelmäßig stattfindenden Selbsthilfe-Gruppensitzungen oder ähnlich konzipierten Gruppen. Sie sollen zum Kern der Probleme vordringen, Lösungswege erarbeiten und Mut für eine neue Zukunftsperspektive machen. Jeweils steht ein Teilaspekt des komplexen ‚Mobiles‘ im Vordergrund, Themen können auch nach Bedarf kombiniert werden. Gemeinsames Erleben in der Gruppe, Raum für individuelle Anliegen und kreatives Experimentieren machen die Seminare mit ihrer Wohlfühlatmosphäre zu einem bewegenden Erlebnis.
 
 Mehr zur Organisation und inhaltlichen Gestaltung von Seminaren lesen Sie im allgemeinen Text unter "Seminare" .